Jugend für Bad Homburg

15. April 2011

„Ach, die machen doch sowieso, was sie wollen…“ – „Mir ist das alles egal!“ – „Ich will nur chillen.“ Echt? In Bad Homburg sieht das seit dem vergangenen Samstag ganz anders aus: Zwölf junge Bad HomburgerInnen riefen am vergangenen Samstag die Jugendinitiative „Jugend für Bad Homburg“ ins Leben, um endlich mit dem Klischee vom desinteressierten, gelangweilten und unpolitischen Jugendlichen aufzuräumen. Anlass gaben die neuen Mehrheitsverhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung, die eigentlich keine sind. „Wir freuen uns, dass die alten Strukturen endlich aufgebrochen worden sind und hoffen, dass jetzt eine Situation entsteht, in der die inhaltliche Diskussion in den Vordergrund rückt und die das alte Machtgeklüngel ein für alle Mal beendet“, so Sybille Fuld und Julian Berkner, die als Ansprechpartner der Jugendinitiative fungieren.

Auch die Tatsache, dass es bis jetzt keine ernstzunehmende überparteiliche Vereinigung gab, die sich für die Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt hat, hat die Jugendlichen zusammengeführt. „Bad Homburg gehört nicht nur unseren Eltern und Großeltern – auch wir leben hier und haben deshalb ein Recht auf Mitgestaltung“, so Fuld und Berkner. Die Jugendinitiative begrüßt deshalb die aktuellen Entwicklungen, eine Mehrheit für eine jugendorientiertere Politik zu finden und unterstützen deshalb die Bemühungen der Fraktionen der GRÜNEN, SPD, BLB und NHU zur Bildung des „Bündnisses für Bad Homburg“.

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